Aktuelles

     

    Aktueller Hinweis – bitte beachten

    Aufgrund verschärfter Corona-Auflagen durch das Land Niedersachsen und das zuständige Gesundheitsamt ist unsere Klinik leider zur Zeit geschlossen.

    Sobald  uns bekannt ist, zu welchem Kurtermin wir wieder öffnen, werden wir Sie gern informieren. Sollten Sie bereits zu einem der nächsten Termine bei uns angemeldet sein, erhalten Sie Nachricht,  sobald uns bekannt ist, ob Ihre Maßnahme stattfindet. Bitte sehen Sie bis dahin von Nachfragen ab.

    Wir bitten um Ihr Verständnis und freuen uns auf ein Wiedersehen!

    Ihre Mutter-Kind-Klinik Haus Waldmühle 

     


     

    70. Jubiläum des Müttergenesungswerks 

    Gern möchten wir heute einmal auf den neuen MGW-Film aufmerksam machen, den das BMFSFJ anlässlich des 70. Jubiläums des Müttergenesungswerks produziert hat.

    Der Film gibt einen wunderbaren Einblick in die vielfältige Arbeit, die gemeinsam im MGW-Verbund geleistet wird und zeigt die positive und langanhaltende Wirkung der Kurmaßnahmen für Mütter, Väter und pflegende Angehörige. Gleich dem Motto gemeinsamstark veranschaulicht der Film, was tagtäglich ein starkes bundesweites Netzwerk bewegen kann.  

    https://youtu.be/_aizSLMErwA

     


     

     

    Pressemitteilung 

    Corona-Rettungsschirm und GPVG unzureichend

    Müttergenesungswerk fordert verlässliche Absicherung der Mütter- und Mutter-Kind-Kliniken während Corona-Pandemie

    Berlin, 27. Januar 2021. Über 70 Vorsorge- und Rehabilitationskliniken im Müttergenesungswerk kämpfen seit Corona um ihre Existenz. Die Lage der Kliniken ist ernst: Hygiene- und Abstandsmaßnahmen, Testungen, kleinere Therapiegruppen, erhöhter Personaleinsatz und Organisationsaufwand sowie pandemiebedingte Minderbelegungen mit einer aktuellen Auslastungsquote von 40 - 80 Prozent führen zu erheblichen Mehrkosten in den Kliniken. Die Aufnahme der Kliniken in den zweiten Rettungsschirm der Bundesregierung im letzten Mai war dringend erforderlich und hilfreich. Problematisch bleibt die Zuverlässigkeit dieser Maßnahme. Am 31. Januar läuft der Rettungsschirm erneut aus – nicht zum ersten Mal. Zwischen 1. Oktober. und 17. November 2020 war er komplett ausgesetzt, bevor er doch wieder aktiviert wurde. Dadurch entstand eine Regelungslücke von 6 Wochen, für die die Kliniken bisher keine Ausgleichszahlungen erhalten. Zudem wurde die Ausgleichsquote im aktuellen Rettungsschirm von 60 auf 50 Prozent abgesenkt. Die Mütter- und Mutter-Kind-Kliniken stehen alleine mit den Defiziten da.

    Eine Lösung sollte das am 18. Dezember 2020 vom Bundestag und Bundesrat mit großer Mehrheit verabschiedete Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz (GPVG) schaffen. Mit dem GPVG fordert der Gesetzgeber die Krankenkassen und Kliniken explizit dazu auf, die Vergütungsvereinbarungen für Personal- und Sachkosten sowie fehlende Einnahmen durch Minderbelegung „für den Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis zum 31. Januar 2021 an die durch die COVID-19-Pandemie bedingte besondere Situation der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen anzupassen, um die Leistungsfähigkeit der Einrichtungen bei wirtschaftlicher Betriebsführung zu gewährleisten“. Seitens der Krankenkassen ist bisher keine Bereitschaft zu erkennen, zeitnah zu einer fairen Vereinbarung zu kommen: die verpflichtenden Vorgaben des GPVG werden auf die Fortzahlung des Corona-Zuschlages für Hygieneartikel reduziert, den es schon vor Verabschiedung des Gesetzes gab. Die Mehrkosten für Personal, Organisation, Testungen oder Minderbelegung werden ignoriert. 

    In einem Brief an Bundesgesundheitsminister Spahn bittet das Müttergenesungswerk um Unterstützung und fordert die zügige und regelungskonforme Umsetzung des GPVG sowie die Verlängerung des Rettungsschirmes um mindestens 3 Monate bis zum 30. April 2021. Die Sicherung der Kliniken ist kein Selbstzweck. Die Kliniken sind systemrelevant. Mütter, Väter und pflegende Angehörige sind hochgradig belastet und gerade mit und nach Corona auf Kurmaßnahmen zur Vorsorge oder Rehabilitation im Müttergenesungswerk angewiesen.

    Weitere Informationen und Kontakt:  

    Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk
    Rebekka Rupprecht
    Bergstraße 63, 10115 Berlin
    Tel.: 030 330029-0
    Fax: 030 330029-20
    presse@muettergenesungswerk.de 
    www.muettergenesungswerk.de
    Facebook: @muettergenesungswerk
    Instagram: @muettergenesungswerk_mgw
    Twitter: @mgw_berlin 
     
    Spendenkonto: IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04, BIC: BFSWDE33MUE

    Die Elly Heuss-Knapp-Stiftung Deutsches Müttergenesungswerk (MGW) wurde 1950 von Elly Heuss-Knapp, der Frau des ersten Bundespräsidenten, gegründet. Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist die Gesundheit von Müttern und inzwischen auch von Vätern und pflegenden Angehörigen. Unter dem Dach des MGW arbeiten fünf Wohlfahrtsverbände bzw. deren Fachverband/Arbeitsgemeinschaft (AWO, DRK, EVA, KAG, Parität) zusammen. Besonders zeichnet sich das MGW durch ganzheitlichen und gendersensiblen Kurmaßnahmen und das Konzept der Therapeutischen Kette im MGW-Verbund aus. Diese umfasst die kostenlose Beratung der Betroffenen bei über 1.000 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände rund um die Kurmaßnahmen für Mütter und Mutter-Kind bzw. Väter und Vater-Kind sowie pflegende Angehörige, die Kurmaßnahme in den über 70 vom MGW anerkannten Kliniken und die Nachsorgeangebote vor Ort. Alle anerkannten Kliniken tragen das MGW-Qualitätssiegel. Die Stiftung steht unter der Schirmherrschaft der Frau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender. Das Müttergenesungswerk benötigt Spenden, z. B. zur Unterstützung bedürftiger Mütter und ihrer Kinder bei der Durchführung einer Kurmaßnahme, für Beratung und Nachsorgeangebote sowie für Informations- und Aufklärungsarbeit.

     


     

    Müttergenesung sieht Mutter-Kind-Kuren gefährdet

    Die Situation für Mutter-Kind-Kliniken spitzt sich zu. Bis Ende September standen sie als Teil der lokalen Notfallversorgung unter dem Rettungsschirm der Bundesregierung. Aktuell verweigert das Gesundheitsministerium eine Folgeregelung.

    Freiburg/Hildesheim. „Wir gehören zur Katholischen Arbeitsgemeinschaft Müttergenesung (KAG) auf Bundesebene. Diese hat den Bundesgesundheitsminister seit August dringend zu weiteren Absicherungen für Mutter-Kind-Kliniken aufgefordert“, sagt Renate Sackmann, Leiterin des Geschäftsbereichs Mutter-Kind-Kliniken der Caritas im Bistum Hildesheim. „Unsere Hygienekonzepte sehen eine verringerte Belegung vor, um eine sichere Umgebung für Mütter und Kinder zu erreichen. Diese Minderauslastung unserer Kuren können wir ohne finanzielle Unterstützung durch Staat oder Krankenkassen nicht tragen“, so Sackmann.

    Erst seit Juni dürfen Mutter-Kind-Kliniken wieder Patientinnen aufnehmen. Nur langsam und unter Berücksichtigung eines Sicherheits- und Hygienekonzepts wird die Kapazität erhöht. Lucia Lagoda, Bundesvorsitzende der KAG und Kuratorin im Deutschen Müttergenesungswerk, sagt: „Die Belegung der Kliniken ist äußerst fragil. In dieser schwierigen Situation sind sie seit dem 1. Oktober ausschließlich auf sich allein gestellt. Wir sind tief besorgt, dass dieses wichtige Gesundheitsangebot erneut in seinem Fortbestand bedroht ist“. Es sei überhaupt nicht nachvollziehbar, warum Auslastungseinbrüche für Reha-Kliniken im Bereich der Rentenversicherung weiter abgesichert werden, während die Reha-Kliniken im Bereich der Krankenversicherungen allein sehen müssten, wie sie klarkommen.

    Renate Sackmann weiß um die besondere Verantwortung für die Gesundheit der erschöpften Mütter: „Durch die Pandemie sind die gesundheitlichen Belastungen für Familien weiter gewachsen, für das kommende Jahr gehen wir nochmals von einem höherem Bedarf aus. Doch in den Kliniken ist ein Regelbetrieb mit voller Auslastung nicht zu erreichen, trotz bester Hygiene-Konzepte kann es immer zu Schließungen oder Minderbelegungen kommen. Der Politik und den Krankenkassen muss klar sein, dass ohne finanzielle Unterstützung ein wichtiges familienunterstützendes Instrument wegbrechen wird. Daher hoffen wir dringend auf eine Folgeregelung, um die akute existenzielle Gefährdung der Mutter-Kind-Kliniken abzuwenden.“

    Im vergangenen Jahr haben 32.000 Mütter und Kinder bundesweit eine Vorsorge- und Reha-Maßnahme in den Mitgliedskliniken der KAG genutzt. Im Bistum Hildesheim waren es 2400 Mütter mit 3750 Kindern in den Kliniken Langeoog, Wangerooge und Braunlage.

    23.10.2020

    Mehr Information:

    Renate Sackmann
    Leiterin Geschäftsbereich Mutter-Kind-Kliniken
    Caritas im Bistum Hildesheim
    E-Mail: sackmann@caritas-dicvhildesheim.de
    Telefon 05121 938-146

     


     

    Pressemitteilung

     

    Auszeichnung für die Mutter-Kind-Klinik Haus Waldmühle in Braunlage:

    Qualitätssiegel des Müttergenesungswerkes verliehen

    Berlin, Dezember 2015. Der Mutter-Kind-Klinik Haus Waldmühle in Braunlage wurde heute das Qualitätssiegel des Müttergenesungswerkes (MGW) verliehen. Das Qualitätssiegel ist ein öffentliches Zeichen der Anerkennung der Klinik durch die gemeinnützige Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk und steht für nachhaltige Qualitätssicherung bei den Mütter-/Mutter-Kind-Maßnahmen und Vater-Kind-Maßnahmen nach den §§ 24 und 41 SGB V.

    „Wir freuen uns sehr, dass Haus Waldmühle das Qualitätssiegel der Stiftung zu verliehen wurde“, betonte Renate Sackmann, Geschäftsführerin der Mutter-kind-Kliniken im Caritasverband für die Diözese Hildesheim e.V. Die Stiftung hat in 65jähriger Erfahrung die ganzheitlichen und mütterspezifischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen entwickelt. „Die Qualitätsanforderungen des Müttergenesungswerkes sind bundesweit einmalig und ein Alleinstellungsmerkmal. Sie werden zusätzlich zu denen des Gesetzgebers aufgestellt und zeigen das MGW-spezifische Profil: ganzheitlich, gendersensibel, vernetzt und nachhaltig.“

    Klinikleiterin Andrea Schulze: „Wir verstehen die Verleihung des MGW-Qualitätssiegels als Anerkennung unserer Arbeit mit Müttern und ihren Kindern und als Zeichen für gelebte MGW-Qualität. Mütter stehen mit ihren Erkrankungen und Belastungen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Sie können auch in Zukunft sicher sein, dass wir im Sinne des Müttergenesungswerkes gemeinsam mit ihnen an ihrer Gesundheit arbeiten.“

    Bereits seit seiner Gründung hat das Müttergenesungswerk für seine anerkannten Einrichtungen Qualitätsstandards vorgegeben und kontinuierlich weiterentwickelt. Das MGW-Qualitätssiegel ist die logische Schlussfolgerung daraus und wird in regelmäßigem Turnus von 3 Jahren überprüft.

    Andrea Schulze: „Die spezifische Einbeziehen der Lebenssituation von Müttern, die geschlechtsspezifische ganzheitliche, medizinische und therapeutische Behandlung, Mutter-Kind-Interaktion und Nachhaltigkeit macht die Besonderheit dieser Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen des Müttergenesungswerkes aus. Diese Faktoren wirken gemeinsam mit dem Prinzip der Therapeutischen Kette als erfolgreiches integriertes System für Mütter.“

    A.Schulze: „Ca. 500 Mütter und 750 Kinder kommen jedes Jahr zur Mutter-Kind-Maßnahme in unsere Klinik. Wir wissen um die nachhaltige Wirkung der Maßnahmen. Mit dem MGW-Qualitätssiegel partizipieren wir als anerkannte Klinik des Müttergenesungswerkes an den Alleinstellungsmerkmalen.“

    Innerhalb der Therapeutischen Kette des Müttergenesungswerkes arbeiten die rund 1.300 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände (AWO, DPWV, DRK; EVA, KAG) zusammen mit 76 anerkannten Mütter- und Mutter-Kind-Kliniken.

    Kontakt: Mutter-Kind-Klinik Haus Waldmühle, An der Waldmühle 1,

                  38700 Braunlage

                Tel.: 05520/941-0

                kontakt@caritasklinik-braunlage.de

     

     

    Müttergenesungswerk

    Unsere Klinik ist eine anerkannte Einrichtung im 

    Deutschen

    Müttergenesungswerk

    Zertifiziert nach: