Aktuelles

    Aktueller Hinweis – bitte beachten

    Information über einen Hacker-Angriff auf unser E-Mail-System

    Liebe Besucher*innen und Partner*innen der Mutter-Kind-Klinik Braunlage,

    gemäß § 34 des Gesetzes über den Kirchlichen Datenschutz möchten wir Sie darüber informieren, dass wir auf unserem IT-System Schadsoftware festgestellt haben. Ursache hierfür waren mehrere Sicherheitslücken in Microsoft Exchange, die es Unbefugten ermöglicht hat, über sog. Backdoor-Programme auf unsere Daten zuzugreifen. Die Schadsoftware konnten wir mittlerweile von unserem IT-System entfernen.

    Durch diesen Angriff haben sich Dritte unbefugt Zugang zu unserem E-Mail-System verschafft und Teile unseres E-Mail-Verkehrs heruntergeladen. Wenn Sie mit uns E-Mail-Kontakt hatten, kann leider nicht ausgeschlossen werden, dass auch die Inhalte Ihrer E-Mails davon betroffen sind.

    Wir bedauern diesen Umstand sehr. Falls noch Unklarheiten bestehen sollten, setzen Sie sich gerne mit uns
    (Frau Andrea Schulze, Tel. 05520 - 9410, E-Mail: andrea.schulze@caritasklinik-braunlage.de) in Verbindung. Bei der Erfüllung unserer datenschutzrechtlichen Pflichten werden wir von unserem Datenschutzbeauftragten unterstützt. Die Kontaktdaten unseres Datenschutz-beauftragten lauten: datenschutz nord GmbH, Konsul-Smidt-Straße 88 in 28217 Bremen, E-Mail: kirche@datenschutz-nord.de

    Zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir folgende Maßnahmen:

    Überwachen Sie Ihren E-Mail-Verkehr auf Unregelmäßigkeiten:

    Es besteht die Gefahr, dass Unbefugte E-Mails in unserem Namen an Sie versenden. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie sich hierbei auf einen alten Schriftwechsel beziehen.

    Bitte prüfen Sie auch bei vermeintlich bekannten Absendern aus unserem Haus, ob die Absendeadresse mit der Ihnen bereits bekannten E-Mail-Adresse des/r Versender*in übereinstimmt.

    Sofern dieser E-Mail eine Datei als E-Mail-Anhang beigefügt ist, öffnen Sie diesen nur, wenn Sie ganz sicher sind, dass er von uns stammt. Sofern Sie nicht sicher sind, ob eine E-Mail bzw. eine als Anlage beigefügte Datei tatsächlich von uns verschickt wurde, informieren Sie uns bitte.: Frau Andrea Schulze, Tel. 05520 - 9410,
    E-Mail: andrea.schulze@caritasklinik-braunlage.de. Bitte öffnen Sie in diesem Fall den Anhang nicht.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

    Ihre Mutter-Kind-Klinik Braunlage

     

     

    ►  Neue Kontaktdaten der Verwaltung in unserer Klinik: Christine.Romig@caritasklinik-braunlage.de

     

    ► Unsere Klinik ist geöffnet. 

     

     

    70. Jubiläum des Müttergenesungswerks 

    Gern möchten wir heute einmal auf den neuen MGW-Film aufmerksam machen, den das BMFSFJ anlässlich des 70. Jubiläums des Müttergenesungswerks produziert hat.

    Der Film gibt einen wunderbaren Einblick in die vielfältige Arbeit, die gemeinsam im MGW-Verbund geleistet wird und zeigt die positive und langanhaltende Wirkung der Kurmaßnahmen für Mütter, Väter und pflegende Angehörige. Gleich dem Motto gemeinsamstark veranschaulicht der Film, was tagtäglich ein starkes bundesweites Netzwerk bewegen kann.  

    https://youtu.be/_aizSLMErwA

     

    Pressemitteilung 

    Corona-Rettungsschirm und GPVG unzureichend

    Müttergenesungswerk fordert verlässliche Absicherung der Mütter- und Mutter-Kind-Kliniken während Corona-Pandemie

    Berlin, 27. Januar 2021. Über 70 Vorsorge- und Rehabilitationskliniken im Müttergenesungswerk kämpfen seit Corona um ihre Existenz. Die Lage der Kliniken ist ernst: Hygiene- und Abstandsmaßnahmen, Testungen, kleinere Therapiegruppen, erhöhter Personaleinsatz und Organisationsaufwand sowie pandemiebedingte Minderbelegungen mit einer aktuellen Auslastungsquote von 40 - 80 Prozent führen zu erheblichen Mehrkosten in den Kliniken. Die Aufnahme der Kliniken in den zweiten Rettungsschirm der Bundesregierung im letzten Mai war dringend erforderlich und hilfreich. Problematisch bleibt die Zuverlässigkeit dieser Maßnahme. Am 31. Januar läuft der Rettungsschirm erneut aus – nicht zum ersten Mal. Zwischen 1. Oktober. und 17. November 2020 war er komplett ausgesetzt, bevor er doch wieder aktiviert wurde. Dadurch entstand eine Regelungslücke von 6 Wochen, für die die Kliniken bisher keine Ausgleichszahlungen erhalten. Zudem wurde die Ausgleichsquote im aktuellen Rettungsschirm von 60 auf 50 Prozent abgesenkt. Die Mütter- und Mutter-Kind-Kliniken stehen alleine mit den Defiziten da.

    Eine Lösung sollte das am 18. Dezember 2020 vom Bundestag und Bundesrat mit großer Mehrheit verabschiedete Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz (GPVG) schaffen. Mit dem GPVG fordert der Gesetzgeber die Krankenkassen und Kliniken explizit dazu auf, die Vergütungsvereinbarungen für Personal- und Sachkosten sowie fehlende Einnahmen durch Minderbelegung „für den Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis zum 31. Januar 2021 an die durch die COVID-19-Pandemie bedingte besondere Situation der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen anzupassen, um die Leistungsfähigkeit der Einrichtungen bei wirtschaftlicher Betriebsführung zu gewährleisten“. Seitens der Krankenkassen ist bisher keine Bereitschaft zu erkennen, zeitnah zu einer fairen Vereinbarung zu kommen: die verpflichtenden Vorgaben des GPVG werden auf die Fortzahlung des Corona-Zuschlages für Hygieneartikel reduziert, den es schon vor Verabschiedung des Gesetzes gab. Die Mehrkosten für Personal, Organisation, Testungen oder Minderbelegung werden ignoriert. 

    In einem Brief an Bundesgesundheitsminister Spahn bittet das Müttergenesungswerk um Unterstützung und fordert die zügige und regelungskonforme Umsetzung des GPVG sowie die Verlängerung des Rettungsschirmes um mindestens 3 Monate bis zum 30. April 2021. Die Sicherung der Kliniken ist kein Selbstzweck. Die Kliniken sind systemrelevant. Mütter, Väter und pflegende Angehörige sind hochgradig belastet und gerade mit und nach Corona auf Kurmaßnahmen zur Vorsorge oder Rehabilitation im Müttergenesungswerk angewiesen.

    Weitere Informationen und Kontakt:  
    Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk
    Rebekka Rupprecht
    Bergstraße 63, 10115 Berlin
    Tel.: 030 330029-0
    Fax: 030 330029-20
    presse@muettergenesungswerk.de 
    www.muettergenesungswerk.de
    Facebook: @muettergenesungswerk
    Instagram: @muettergenesungswerk_mgw
    Twitter: @mgw_berlin 
    Spendenkonto: IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04, BIC: BFSWDE33MUE
    Die Elly Heuss-Knapp-Stiftung Deutsches Müttergenesungswerk (MGW) wurde 1950 von Elly Heuss-Knapp, der Frau des ersten Bundespräsidenten, gegründet. Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist die Gesundheit von Müttern und inzwischen auch von Vätern und pflegenden Angehörigen. Unter dem Dach des MGW arbeiten fünf Wohlfahrtsverbände bzw. deren Fachverband/Arbeitsgemeinschaft (AWO, DRK, EVA, KAG, Parität) zusammen. Besonders zeichnet sich das MGW durch ganzheitlichen und gendersensiblen Kurmaßnahmen und das Konzept der Therapeutischen Kette im MGW-Verbund aus. Diese umfasst die kostenlose Beratung der Betroffenen bei über 1.000 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände rund um die Kurmaßnahmen für Mütter und Mutter-Kind bzw. Väter und Vater-Kind sowie pflegende Angehörige, die Kurmaßnahme in den über 70 vom MGW anerkannten Kliniken und die Nachsorgeangebote vor Ort. Alle anerkannten Kliniken tragen das MGW-Qualitätssiegel. Die Stiftung steht unter der Schirmherrschaft der Frau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender. Das Müttergenesungswerk benötigt Spenden, z. B. zur Unterstützung bedürftiger Mütter und ihrer Kinder bei der Durchführung einer Kurmaßnahme, für Beratung und Nachsorgeangebote sowie für Informations- und Aufklärungsarbeit.

    Müttergenesungswerk

    Unsere Klinik ist eine anerkannte Einrichtung im 

    Deutschen

    Müttergenesungswerk

    Zertifiziert nach: